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Chisnall gelingt Wahnsinns-Comeback

Zum vierten Mal findet das Masters in Milton Keynes statt, bei dem die besten 16 Spieler der Welt aufeinandertreffen. Wird es auch den vierten verschiedenen Sieger geben? Nach Phil Taylor, James Wade und Michael van Gerwen lauern genug andere, titelhungrige Spieler auf ihre Chance. Am Nachmittag des ersten Tages traten mit u.a. Dave Chisnall, Peter Wright, Michael Smith und Raymond van Barneveld einige dieser Kandidaten an. Mit der Begegnung zwischen Smith und Barney gab es sogar die Neuauflage eines WM-Viertelfinals.

Wade ringt Jenkins nieder

PDC Masters
Dave Chisnall dreht einen 0:8 Rückstand gegen Robert Thornton noch zum 10:9 Sieg, Wahnsinn!

Im ersten Spiel des Masters bekam es Dave Chisnall mit Robert Thornton zu tun. Der Schotte wollte nach seinem Erstrundenaus bei der Weltmeisterschaft Wiedergutmachung betreiben und startete sehr gut. Vor allem auf die Doppel zeigte sich „The Thorn“ sehr sicher. Die waren jedoch das Problem von Chisnall, der immer wieder gute Chancen, wie auch ein 128’er Finish zum Break, sträflich liegen ließ. Robert nutzte die Gelegenheiten und ging schnell mit 4:0 in Führung. Es folgte eine sehr kuriose Szene, als Thornton sich bei 122 Punkten Rest überwarf, im zweiten Versuch dann aber direkt auscheckte. Die Dominanz des Schotten ging weiter, als er sich bis auf 8:0 absetzte und der Whitewash immer näher zu kommen schien. Weil Robert dann aber zwei Darts auf die Doppel vergab, konnte „Chizzy“ diesen noch abwenden und auf 1:8 verkürzen. Ein 101’er Finish ließ den Engländer nochmal hoffen und so machte er sich an die Aufholjagd. Er gewann auch die vier folgenden Legs und kam bis auf zwei Legs heran, ehe Thornton durch das 9:6 nur noch ein Leg vom Sieg entfernt war. Er vergab dann jedoch einen Matchdart, was Chisnall weiter anstachelte. Er spielte einfach fantastisch und konnte drei weitere Legs holen. Damit stand es 9:9 und ein Entscheidungsleg musste her. In diesem entschied das Momentum, welches auf Seiten Chisnalls war, der damit tatsächlich mit seiner ersten Führung in der Partie den Sieg holte. Mit 10:9 bezwang er Thornton.

Robert Thornton 9:10 Dave Chisnall
26 100+ 25
9 140+ 9
0 170+ 0
4 180 7
87.94 Average 90.33
122 High Finish 101
4 Breaks of Throw 5
9/18 - 50% Checkout % 10/32 - 31%

James Wade und Terry Jenkins haben bei der PDC eine Menge Erfahrung vorzuweisen. Direkte Duelle der beiden sind immer interessant, so auch an diesem Tag. Nach dem etwas besseren Start für Jenkins, der direkt ein Break holte, konnte James sich direkt drei Legs in Folge sichern und sich ein wenig absetzen. Allerdings nur kurz, denn Jenkins drehte die Partie seinerseits mit drei Legs hintereinander auf 4:3. Die Antwort von „The Machine“ war ein 141’er Finish zum Ausgleich. Es war ein Duell auf Augenhöhe, beide Spieler hatten immer die richtige Antwort auf Aktionen des Gegners. Ein 120’er Finish von Jenkins war ein weiteres Highlight, welches zum 6:6 führte. In der Folge schien James sich entscheidend in Position bringen zu können, als er mit 8:6 führte und drei Darts auf Doppel bekam. Diese vergab er jedoch und so glich Terry erneut mit einem Shanghai-Finish aus. Weil es dann Jenkins nicht gelang den Schwung mitzunehmen und er vier große Möglichkeiten auf die Doppel liegen ließ, holte sich Wade das 9:8 und wenig später auch den 10:8-Sieg.

James Wade 10:8 Terry Jenkins
16 100+ 29
14 140+ 12
1 170+ 0
6 180 4
91.41 Average 89.62
141 High Finish 120
5 Breaks of Throw 4
10/29 - 34% Checkout % 8/36 - 22%

Raymond van Barneveld schon ausgeschieden

100 Punkte im Schnitt reichten für Peter Wright, um Ian White nach Hause zu schicken
100 Punkte im Schnitt reichten für Peter Wright, um Ian White nach Hause zu schicken

Wright gegen White, klingt erstmal sehr ähnlich, ist jedoch sehr sehr unterschiedlich. Während Paradiesvogel Peter Wright alleine schon mit seinen Outfits auffällt, ist Ian White eher ein unscheinbarer Charakter. Darts können sie jedoch beide und das zeigten sie auch an diesem Tag. Beide kamen sehr gut rein, White gelang das erste Break. Peter antwortete aber direkt und führte nach fünf Legs mit 3:2 und einem Average von 99 Punkten. Der Schotte konnte sich dann bis auf 5:2 absetzen, ehe White zurück kam und mit einem 121’er Finish auf Bull auf ein Leg verkürzte und wenig später zum 5:5 ausglich. Den Schwung nahm er mit und so holte er sich zum zweiten Mal die Führung in der Partie. Doch wie schon zu Beginn des Spiels antwortete „Snakebite“ direkt und drehte das Match wieder zu seinen Gunsten auf 7:6. Die Vorentscheidung brachte ein 110’er Finish des Schotten, welches ihn auf 9:7 in Front brachte. Mit einem 100’er Average bezwang er Ian „Diamond“ White am Ende verdient mit 10:7.

Peter Wright 10:7 Ian White
22 100+ 24
12 140+ 8
0 170+ 0
6 180 3
100.15 Average 96.89
110 High Finish 121
4 Breaks of Throw 3
10/21 - 48% Checkout % 7/14 - 50%

Die Neuauflage einen WM-Duells folgte in der letzten Partie der Nachmittagssession. Im Viertelfinale standen sich Michael Smith und Raymond van Barneveld gegenüber, damals siegte der Niederländer knapp mit 5:4. Wenn es nach Michael ging, sollte es dieses Mal anders laufen und dementsprechend trat er auch auf. In den ersten fünf Legs gab es zwar keine Breaks, was aber vor allem an den Probleme auf die Doppel lag. „Bullyboy“ war der bis dahin bessere Spieler, was sich in der Folge auch weiter zeigen sollte. Smith holte sich das Break zum 4:2, während Barney lediglich einen Average von 84 Punkten spielte. Ein 10-Darter des Niederländers kam daher sehr überraschend, brachte ihn aber wieder auf ein Leg heran. Dies gab ihm Selbstvertrauen und so drehte er das Spiel bis auf 5:4 zu seinen Gunsten. Smith ließ sich aber überhaupt nicht beirren, spielte sein Spiel und holte seinerseits vier Legs in Folge, um mit 8:5 in Führung zu gehen. Ein 138’er Finish von Raymond ließ ihn in der Partie bleiben, jedoch nicht mehr wirklich zurück kommen. Smith brachte die Partie von da an nach Hause und gewann am Ende mit 10:7.

Michael Smith 10:7 Raymond van Barneveld
14 100+ 24
11 140+ 14
0 170+ 0
6 180 2
90.93 Average 86.83
88 High Finish 138
3 Breaks of Throw 2
10/28 - 36% Checkout % 7/23 - 30%

Tobias Gürtler

 PDC Masters

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