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Weltmeister mit Erstrundenaus

Am Abend des Erstrundentages beim Masters griffen auch die WM-Finalisten ins Turniergeschehen ein. Der alte und neue Weltmeister, Gary Anderson, bekam es mit Vincent van der Voort zu tun, Adrian Lewis traf auf Kim Huybrechts. Das erste Match nach dem überraschenden Achtelfinal-Aus bei der Weltmeisterschaft fand für Michael van Gerwen gegen Stephen Bunting statt und Phil Taylor traf auf seinen WM-Bezwinger Jelle Klaasen.

Phil Taylor gelingt Revanche


PDC Masters

Eine sehr interessante Partie gab es direkt zu Beginn des Abends, zumindest auf dem Papier. WM-Finalist Adrian Lewis bekam es mit Kim Huybrechts zu tun. „Jackpot“ erwischte einen fantastischen Start und ging direkt mit 2:0 in Front. Doch Huybrechts nahm das Heft von da an in die Hand. Er drehte die Partie auf 4:2 zu seinen Gunsten. Nach dem Anschluss von lewis legte Kim so richtig los. Der Belgier checkte hintereinander 136 und 116 Punkte und wenig später auch noch 105 Punkte, um sich bis auf 8:3 abzusetzen. Er verpasste im Leg darauf jedoch Chancen um für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. So kam Lewis zwar nochmal zu einem Leggewinn, der hatte aber keine Auswirkungen mehr. Der „Hurricane“ antwortete prompt und verwandelte seinen ersten Matchdart zum 10:4. Ein überraschend klares Resultat eines Spiels, in dem die Gegenwehr von Lewis zu wünschen übrig ließ.

Adrian Lewis 4:10 Kim Huybrechts
18 100+ 16
8 140+ 10
0 170+ 1
1 180 3
90.53 Average 94.29
40 High Finish 136
2 Breaks of Throw 5
4/10 - 40% Checkout % 10/20 - 50%

Es war der 30. Dezember. Die letzte Partie des Abends bestritten Phil Taylor und Jelle Klaasen. Viele trauten dem Niederländer die Überraschung zu, doch in den letzten Zügen der Partie, schien er den Faden zu verlieren. Doch er fing sich, drehte nochmal die Partie und bezwang tatsächlich den besten Dartspieler aller Zeiten. Dafür wollte eben jener Revanche. „The Power“ spielte mit neuen Darts und fing extrem souverän mit einem Break an. Die Anfangsphase wurde vom Rekordweltmeister dominiert. „The Cobra“ fand überhaupt nicht ins Match und so kassierte Jelle innerhalb der ersten fünf Legs gleich drei Breaks. Er lag schon mit 0:6 zurück, als er endlich sein erstes Leg holte. Es schien zunächst nur Strohfeuer zu sein, denn Taylor machte konzentriert weiter, setzte sich auf 8:1 ab. Mit etwas Glück kam Klaasen zu seinem zweiten Leg und darauf baute er auf. Er verkürzte auf 5:8 und brachte seinen gegner zum Nachdenken. Phil unterbrach den Lauf von Klaasen mit dem 9:5, ehe Jelle sich erneut ein Leg holte. Doch näher kam der jüngste Weltmeister aller Zeiten nicht mehr heran. Phil beendete die Partie und siegte schließlich verdient mit 10:6, womit die Revanche geglückt war.

Phil Taylor 10:6 Jelle Klaasen
27 100+ 14
13 140+ 11
1 170+ 1
2 180 3
102.03 Average 97.29
90 High Finish 60
4 Breaks of Throw 2
10/27 - 37% Checkout % 6/9 - 67%

MVG führt Bunting vor

Gary Anderson sucht bei seinem Darts nach einem Grund für seine Leistung
Gary Anderson sucht bei seinem Darts nach einem Grund für seine Leistung

Gary Anderson hat nach seinem zweiten Weltmeistertitel zunächst mal eine kleine Dartspause eingelegt, was sich in seiner Masters-Partie gegen Vincent van der Voort auch zeigte. Der Niederländer, welcher mit Rückenschmerzen antrat, hatte den deutlich besseren Start. Das erste Leg gab er nur wegen einer Doppelschwäche her, holte aber direkt das Rebreak und ging zur ersten Pause mit 3:2 in Führung. Die folgenden zwei Legs gehörten erneut dem „Dutch Destroyer“, der alles im Griff hatte. Gary kam nicht wirklich ins Match, er traf noch nicht das was er wollte.

Plötzlich startete er dann aber doch eine Aufholjagd, kam zum Ausgleich. Von da an blieb die Partie zunächst sehr offen. Vincent legte vor, Gary glich aus. Ein Break vom Niederländer unterstrich dann aber seine Ambitionen, ehe er mit einem unheimlich wichtigen 119’er Finish mit 9.6 in Führung ging. Weil er dann eine kleine Schwächephase hatte, checkte Gary 105 Punkte und griff nochmal an. Er zeigte im darauffolgenden Leg fünf perfekte Darts, musste aber dennoch mit ansehen wie van der Voort seinen ersten Matchdart direkt verwandelte. Am Ende siegte Vincent also überraschend mit 10:7.

Gary Anderson 7:10 Vincent van der Voort
23 100+ 13
10 140+ 12
0 170+ 0
4 180 8
98.18 Average 100.14
112 High Finish 119
2 Breaks of Throw 3
7/12 - 58% Checkout % 1021 - 48%

Die letzte Erstrundenbegegnung bestritten Michael van Gerwen und Stephen Bunting. Es war interessant zu sehen, wie MVG nach dem überraschend frühen WM-Aus auftreten würde. Die Antwort war: überragend. Der Weltranglistenerste warf von seinen ersten fünf Aufnahmen in diesem Spiel drei 180’er. Dabei gelangen ihm sechs perfekte Darts im zweiten Leg. Er spielte einen 10-, einen 11- und einen 12-Darter um mit 3:0 und einer Doppelquote von 100% zu führen. Zwar gelang Bunting ein Leggewinn, doch von da an war es wieder eine reine van Gerwen-Show. Der Niederländer dominierte die Partie, warf immer wieder 180’er. So gelangen ihm acht perfekte Darts im sechsten Leg. Er verpasste bei 150 Punkten Rest jedoch den letzten Dart auf die Doppel-15. Bunting konnte nicht viel machen. Er konnte nur zuschauen. Ein 105’er Finish und erneut sechs perfekte Darts führten zum 7:1. Das 8:1 und 9:1 waren reine Formsache, ehe es noch ein letztes Mal in die Pause ging. Diese schob das Unabwendbare allerdings nur auf. „Mighty Mike“ schnappte sich auch das letzte Leg und siegte auf brillante Weise mit 10:1 gegen Stephen Bunting.

Michael van Gerwen 10:1 Stephen Bunting
13 100+ 12
5 140+ 5
4 170+ 0
6 180 3
112.20 Average 94.35
105 High Finish 16
4 Breaks of Throw 0
10/17 - 59% Checkout % 1/7 - 14%

Michael van Gerwen bei den PDC Unibet Masters 2016

Tobias Gürtler

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