Las Vegas Desert Classic VII

Regional oder international - Dartsturniere

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Las Vegas Desert Classic VII

Beitragvon 169check » 25.06.2008, 12:01

Charis wird die Leser von Darts1 über die diesjährige Las Vegas Desert Classic, insgesamt die siebte Ausgabe, in diesem Forum auf dem Laufenden halten.
Zuletzt geändert von 169check am 28.08.2008, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Charis » 26.06.2008, 11:56

Die Ziehung für die erste Qualifikation am Montag könnt Ihr nun auf der Homepage der PDC finden.

Michael Rosenauer spielt an Board 15, dort ist als PDC Top Spieler Mick McGowan gesetzt, Anton Pein hat es an Board sieben mit Barrie Bates und Alan Warriner-Little zu tun.

Mensur Suljovic kann nicht in Las Vegas sein, seine Frau hat anscheinend kein Visum bekommen, Michael Rosenauer ist für ihn quasi "nachgerückt".
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Beitragvon Charis » 29.06.2008, 22:50

Die Las Vegas Desert Classics werden ab Mittwoch live von Sky Sports übertragen und zwar ab 19 Uhr britischer Zeit, also ab 20 Uhr deutscher Zeit.

Ab Mittoch kann man als planet TV Abonnent auch wieder den Live Kommentar verfolgen, die Highlights gibt es immer mit einer Verzögerung von 24 Stunden zu sehen.
Ab Mittwoch gibt es dann auch wieder das kostenlose live Scoreboard hier.

Die Ergebnisse der beiden Qualifikationsturniere am Montag und Dienstag könnt Ihr hier erfahren.
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Beitragvon Charis » 02.07.2008, 06:48

Heute Abend beginnt das eigentliche Turnier, leider ohne GDC Beteiligung.

Die Spieler fangen eine Stunde früher an, als während der Qualifikationen, nämlich schon um 11 Uhr Ortszeit = 19 Uhr britische Zeit = 20 Uhr bei uns.

Direkt im Fernsehen wird bei uns in Deutschland nichts übertragen, da hoffe ich wieder auf einen Stream!

Heute finden folgende Partien statt:

Dennies Priestley v Co Stompe
Terry Jenkins v Mick McGowan
Wayne Mardle v Adrian Gray
John Part v Mervyn King
Phil Taylor v Kevin Painter
Colin Lloyd v Sam Rooney
Roland Scholten v Barrie Bates
Darin Young v Martin Burchell

Nett, dass Phil Taylor und Kevin Painter aufeinandertreffen, mal sehen wie das läuft! Tipps gebe ich besser keine ab, bis auf das Taylor Spiel würde ich sagen, sind die Paarungen sehr ausgeglichen, schwer da einen Favoriten auszumachen


Morgen finden um die gleiche Zeit die restlichen Erst-Runden-Spiele statt:

Andy Hamilton v Shawn Brenneman
Bill Davis v Mark Walsh
Gerry Convery v Jelle Klaasen
Adrian Lewis v Robert Thornton
Raymond van Barneveld v Matt Clark
James Wade v Dennis Smith
Pater Manley v Steve Maish
Larry Butler v Alan Tabern

Ähnlich ausgeglichen, wie die heutigen Partien, wobei ich hier doch eine leichte Überlegenheit von Jelle Klaasen, Barney und James Wade sehe. Mal sehen, wieviel "Freude" Wade an dem sehr langsam werfenden Dennis Smith haben wird!
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Beitragvon Charis » 02.07.2008, 21:32

Die ersten vier Spiele sind vorbei und es gab schon zwei Überraschungen, na das zweite Ergebnis hat mich jetzt nicht ganz so überrascht, wenn ich ehrlich bin.

Dennis Priestley 6:2 Co Stompe

Terry Jenkins 6:4 Mick McGowan

Wayne Mardle 4:6 Adrian Gray

John Part 4:6 Mervyn King

Als nächstes steht das Spiel Taylor/Painter auf dem Programm!
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Beitragvon Charis » 02.07.2008, 22:05

Das war ein hochklassiges Spiel von beiden, ein deutlich besseres als das vorhergehende und Painter hat nicht aufgegeben, sondern wahrscheinlich eher Taylor zum schwitzen gebracht.

Letztendlich hat Taylor dann doch noch mit 6:4 gewonnen. Da spielt Painter einen rund 104er Durchschnitt und hat trotzdem keine Chance!
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Beitragvon Charis » 03.07.2008, 07:09

Und hier die letzten drei Resultate von gestern:

Colin Lloyd 5:6 Sam Rooney

Roland Scholten 6:4 Barrie Bates

Darin Young 6:4 Martin Burchell
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Beitragvon Charis » 03.07.2008, 11:13

Und hier für alle, die die Spiele vielleicht nicht sehen konnten, noch die Spielberichte in der offiziellen PDC Version :wink: !

Spielberichte Las Vegas Desert Classics

Erst- Runden Spiele Tag 1

Dennis Priestley 6:2 Co Stompe

Dennis Priestley verhinderte Co Stompes Traum Debüt bei den Las Desert Classics und besiegte ihm mit 6:2 im ersten Spiel des Turniers.
Stompe hatte sich am Montag durch das Qualifikationsturnier gekämpft, um erstmals bei einem PDC Major Turnier auf der Bühne stehen zu können, er musste aber für verfehlte Doppel in entscheidenden Momenten des Spiels bezahlen, so dass Priestley in die letzten 16 einziehen konnte.
Stompe führte nach dem ersten Leg, er hatte ein Maximum geworfen und sicher die Doppel 10 getroffen, ein Start, der ihm Selbstvertrauen gab.
Im dritten Leg verwarf er dann drei Darts auf die Doppel, so dass Priestley ungehindert mit der Doppel 6 gegen den Wurf dieses Leg zum 2:1 holen konnte.
Im nächsten Leg verwarf Stompe gleich sieben Darts auf Doppel, auch diesmal gelang es schließlich Priestley sich mit der Doppel 1 das Leg zu sichern. In den nächsten beiden Legs warf Priestley 180er, die ihm zu einem 5:1 Vorsprung verhalfen.
Mit einem 102er Finish blieb Stompe zunächst im Spiel, aber dann gelang Priestley mit der Doppel 12 endgültig der Sieg und er ist eine Runde weiter.

„Ich war etwas nervös darüber, dass ich als Erster antreten musste und das habe ich nie ganz überwunden“, meinte Priestley. „Aber es ist ein Sieg und das ist alles was zählt. Ich habe jetzt einen Tag Pause und kann trainieren um auf Phil Taylor am Freitag vorbereitet zu sein.“


Terry Jenkins 6:4 Mick McGowan

Terry Jenkins konnte Mick McGowan abwehren und mit einem 6:4 Sieg in die nächste Runde des Turniers einziehen.
Der Finalist des Jahres 2007 sah schon ganz nach dem sicheren Sieger aus, als er rasch mit 3:0 in Führung ging.
Aber McGowan, der bei seinem bisher einzigen Desert Classics Auftritt vor zwei Jahren die zweite Runde erreicht hatte, konnte seinen Nutzen aus einigen Unsicherheiten Jenkins beim Finishen ziehen und zurück ins Spiel kommen.
McGowan holte sich das 4. und das 6.Leg zum 2:4, auch Leg 7 ging an ihn, nachdem Jenkins die Doppel fünfmal verfehlt hatte und in Leg 8 konnte er mit er Doppel 18 ausgleichen.
Im folgenden Leg warf er ein Maximum und war nahe daran selbst erstmals in Führung zu gehen, aber diesmal traf Jenkins zu seiner Beruhigung das Doppel und ihm fehlte nur noch ein Leg zum Sieg.
Er warf im nächsten Leg zwei 180er und diesmal war es McGowan, der Probleme mit den Doppel hatte, so dass Jenkins mit der Doppel 20 den Sieg einfahren konnte.

„Es war ein richtiger Kampf aber ich bin glücklicherweise weiter gekommen“, meinte Jenkins. „Ich habe zu viele Doppel verfehlt und das brachte Mick ins Spiel.“


Adrian Gray 6:4 Wayne Mardle

Adrian Gray kippte den zweimaligen Las Vegas Desert Classics Finalisten mit einem spannenden 6:4 Sieg aus dem Rennen.
Der 27jährige Spieler aus Sussex hatte das gleiche letztes Jahr beim World Grand Prix mit Phil Taylor gemacht und er konnte dank seines sicheren Finishing der Liste seiner bekannten Opfer einen weiteren Namen hinzufügen.
Mit zwei tollen Finishes über 156 und 126 Punkte (auf dem Bullseye) ging er 3:2 in Führung und legte mit einem weiteren 96er Finish einen sicheren 5:2 Abstand zwischen sich und Mardle.
Mardle blieb mit der Doppel 9 im Spiel und nachdem Gray im nächsten Leg drei Matchdarts vergeben hatte konnte er mit der Doppel 2 auf 4:5 heran kommen.
Aber im folgenden Leg vergab er nach einer 180 Darts auf das Doppel und Gray nutzte die Chance und traf die Doppel 5.

„Ich bin begeistert“, sagte Gray. „Ich warf einige gute Finishes, das war auch nötig, sonst hätte Mardle 4:1 geführt. Es ist toll, dass ich weiter bin, aber bisher habe ich jedes Mal in der weiten Runde verloren, wenn ich mich habe qualifizieren können. Ich hoffe, ich kann das diese Woche ändern.“


Mervyn King 6:4 John Part

Der Weltmeister John Part wurde durch eine 4:6 Niederlage gegen Mervyn King aus dem Turnier geworfen.
Vor zwei Jahren hatte Part hier den Titel gewinnen können und hatte gehofft, wieder gewinnen zu können, war aber der zweite gesetzte Spieler, der frühzeitig ausschied.
King, der sich am Montag hatte qualifizieren können geriet nach einer frühen 3:1 Führung nie in Schwierigkeiten und konnte auch Parts Aufbäumen abwehren, um sich selbst einen Platz unter den letzten 16 zu sichern.

„Ich habe mich wohl gefühlt und freu mich natürlich“, sagte King. „Ich habe zweieinhalb Monate hart trainiert und dass ist ein guter Anfang. John hat nicht so gut gespielt, wie er es kann und dadurch kam ich ins Spiel. Ich habe genug getan um vorne zu bleiben, hätte aber auch noch etwas zusetzten können. Er ist ein fantastischer Spieler, aber auch wenn er der Weltmeister ist, muss ich mit ihm umgehen, wie mit jedem anderen Spieler.“

Part warf eine 180 im ersten Leg, dass auch an ihn ging, aber die nächsten drei holte sich King, warf dabei auch ein 100 Finish, und ging 3:1 in Führung.
Fehlwürfe von King in den nächsten beiden Legs brachten Part auf 3:4 heran, aber ein entscheidender Wurf über 70 Punkte, nachdem Part eine 180 für 88 Punkte Rest geworfen hatte, verhalf King zum 5:3.
Im nächsten Leg verwarf King zwei Matchdarts und Part konnte mit der Doppel 20 noch einmal herankommen.
Aber King warf im folgenden Leg eine 180 und ließ mit einer sicheren Doppel 18 Part letztendlich keine Chance.


Phil Taylor 6:4 Kevin Painter

Phil Taylor hatte bei seinem Versuch einen vierten Las Vegas Titel zu gewinnen bei seinem 6:4 Sieg über Kevin Painter einen stürmischen Auftakt.
Painter, der es im zweiten Anlauf am Dienstag knapp geschafft hatte sich für das Turnier zu qualifizieren, spielte ein hervorragendes Spiel, wurde aber trotzdem von Taylor mit einem 108.8 Durchschnitt in die Knie gezwungen. Er selbst erzielte einen Durchschnitt von rund 104.
Der dreizehnfache Weltmeister führte nach einem rasanten Start schnell 3:0, Leg zwei hatte er sich mit der Doppel 16 gegen den Wurf geholt.
Dann startete auch Painter mit einem 11 Darter, den Taylor mit einem 12 Darter zum 4:2 beantwortete.
Painter reagierte seinerseits mit einem 12 Darter gegen den Wurf, Taylor stieg ins nächste Leg mit 5 perfekten Darts ein und ging 5:3 in Führung.
Auch Leg neun wurde wieder gegen den Wurf mit der Doppel 12 an Painter, der sich nicht abschütteln ließ.
Dann warf Taylor im 10.Leg ein weiteres Maximum und sicherte sich mit der Doppel 4 endgültig den Sieg. In Runde zwei wird er jetzt auf Dennis Priestley treffen.

Letztes Jahr hatte Phil Taylor in der ersten Runde gegen Mark Dudbridge verloren und er sagt, dass ihn das natürlich ziemlich motiviert hat.
„Natürlich ist das letzte Jahr Vergangenheit, aber ich denke immer noch daran“, meinte er. „Man kann sich vornehmen etwas für die Zukunft zu tun und das ist mir in diesem Jahr gelungen. Kevin hat hervorragend gespielt und einige tolle Legs gewonnen, aber ich musste einfach dranbleiben und meinen Wurf halten—er hat mit dem Rücken zur Wand einen 11 und einen 12 Darter geworfen. Beim 5:4 musste ich einfach verhindern, dass er ausgleichen konnte, vor allem nach dem was letztes Jahr passiert war, und ich habe es geschafft. Hätte Kevin gegen irgendjemand anders gespielt, hätte er vielleicht gewonnen, wenn er im Fernsehen gegen mich antritt, zeigt er immer seine besten Leistungen. Das war ein guter Durchschnitt, aber jetzt habe ich ein schweres Spiel gegen Dennis vor mir und da muss ich einen Durchschnitt von mindesten 110 haben, wenn ich ihn schlagen will.“


Sam Rooney 6:5 Colin Lloyd

Der Qualifikant Sam Rooney erlebte bei seinem 6:5 Sieg über Colin Lloyd ein Traum Debüt bei den Desert Classics.
Der Eisenbahner aus Hampshire, der bisher nur als Pub Qualifier bei den UK Open im Fernsehen aufgetreten war, erreichte in einem dramatischen Spiel die zweite Runde.
Er lag zunächst rasch mit 1:3 in zurück, nutzte dann aber das schwache Finishing von Lloyd, um diesem zum dritten Mal nacheinander an der ersten Runde der LVDC scheitern zu lassen.
Die ersten drei Legs wurden alle mit dem Wurf gewonnen, bevor dann Lloyd mit einem Bullseye finish gegen den Wurf mit 3:1 in Führung ging.
Rooney konnte mit einem Finish auf der Doppel 20 und mit einem 76er 2-Dart Finish ausgleichen.
Dann ging Lloyd mit 4:3 in Führung, verfehlte im nächsten Leg aber die Doppel 12 und Rooney konnte erneut ausgleichen.
Wieder konnte Llyod in Führung gehen und wieder konnte Rooney dank Llyods Unsicherheiten ausgleichen.
Im entscheidenden Leg hatte er dann, weil er es begonnen hatte, trotz 5 Fehlwürfen genügend Vorsprung, um sich doch noch mit der Doppel vier den Sieg zu holen.


Roland Scholten 6:4 Barrie Bates

Roland Scholten kam nach einem 0:3 Rückstand wieder zurück und holte sich mit einem 6:4 Sieg über Barrie Bates einen Platz unter den letzten 16.
Es schien schon so als würde Scholten nach seiner Erst Runden Niederlage letzten Monat bei den UK Open auch diesmal früh ausscheiden und als würde Barrie Bates wieder weiterkommen.
Barrie Bates hatte sich in der Qualifikation am Dienstag einen Platz bei den LVDC gesichert und es schien als könnte er genauso gut weiter spielen.
Scholten schaltete dann aber einen Gang höher, kam mit der Doppel 16 ins Spiel, holte sich Leg 5 mit der Doppel 18 gegen den Wurf und glich mit der Doppel 4 aus.
Bates ging mit der Doppel 10 noch einmal in Führung, aber Scholten konnte wieder ausgleichen und mit dem nächsten Leg erstmals selbst in Führung gehen.
Im nächsten Leg konnte er drei Scores über 100 erzielen und mit einem 100er Checkout in Runde zwei einziehen.


Darin Young 6:4 Martin Burchell

Der Amerikaner Darin Young hatte einen guten Start ins Turnier und besiegte im letzten Spiel des Abends Martin Burchell.
Burchell, ein Qualifikant aus Crawley, war zum ersten Mal bei den Desert Classics dabei und setzte die amerikanische Nummer 1 trotz eines frühen 1:3 Rückstandes noch ziemlich unter Druck.
Young holte sich die ersten beiden Legs des Spiels, eines davon gegen den Wurf, bevor Burchell seinen ersten Leggewinn verbuchen konnte.
Young wehrte eine 180 von Burchell ab und sicherte sich das vierte Leg, aber der Engländer gab nicht auf und gewann das nächste Leg mit der Doppel 12 zum 3:2.
Leg 6 ging mit der Doppel 20 wieder an Young, aber im dann verfehlte er neunmal die Doppel, so dass Burchell mit der Doppel 5 wieder näher herankam.
Das nächste Leg lief dann wieder gut für Young, er konnte 158 Punkte auf der Doppel 19 ausmachen und es fehlte ihm nur noch ein Leg zum Sieg.
Im nächsten Leg verfehlte er aber mit seinem Matchdart das Bullseye, Burchell konnte es sich mit der Doppel 16 holen, aber im folgenden Leg traf er die Doppel 10 für den Sieg.

„Das war Schwerstarbeit“, kommentierte Young. „Es schien gut zu laufen, aber dann hatte ich ein Tief und musste mich erst wieder herauskämpfen. Gegen Ende war es dann wieder besser. Ich bin zum fünften Mal dabei und ich hoffe ich kann mich so zusammenreißen, dass ich über die zweite Runde am Freitag hinaus komme.“
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Beitragvon Charis » 03.07.2008, 22:04

Und hier die bisherigen Ergebnisse des heutigen Abends, der ohne größere Überraschungen abläuft:

Andy Hamilton 6:1 Shawn Brenneman

Bill Davis 5:6 Mark Walsh

Gerry Convery 1:6 Jelle Klaasen

Adrian Lewis 6:5 Robert Thornton, das hätte auch einen Sieg für Thornton geben können!

Raymond van Barneveld 6:0 Matt Clark, für Barney ein leichtes Spiel!
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Beitragvon Charis » 04.07.2008, 07:09

Die restlichen Spielergebnisse von gestern Abend:

James Wade 6:1 Dennis Smith, keine Probleme von James Wade

Peter Manley 6:3 Steve Maish

Larry Butler 4:6 Alan Tabern.


Und hier die Zweitrunden-Paarungen von heute Abend:

James Wade v Mark Walsh
Adrian Lewis v Peter Manley
Andy Hamilton v Jelle Klaasen
Terry Jenkins v Roland Scholten
Phil Taylor v Dennis Priestley
Raymond van Barneveld v Alan Tabern
Sam Rooney v Adrian Gray
Mervyn King v Darin Young


Einige interessante Spiele, Lewis/Manley zum Beispiel, die beiden "bösen" Buben, auch Hamilton/Klaasen hört sich gut an.
Heute fangen die Spiele eine halbe Stunde früher an, also schon um 19.30 unserer Zeit!
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Beitragvon Charis » 04.07.2008, 11:16

Und hier noch die "offiziellen" Spielberichte.

Spielberichte Erste Runde, Donnerstag

Die Spiele am Donnerstag scheinen alle ein höheres Niveau gehabt zu haben als die Mittwochs-Spiele, zumindest sind die Durchschnitte eindeutig höher.
Die Spielstatistiken findet Ihr hier.

Andy Hamilton 6:1 Shawn Brenneman

Andy Hamilton zieht nach seiner Vernichtung von Shawn Brenneman mit Volldampf in die zweite Runde ein.
Hamilton begann das Turnier mit einer eindrucksvollen Vorstellung, bei der einen Durchschnitt von über 100 erzielen konnte, gegen den kanadischen Qualifikanten.
Brenneman kam nie richtig ins Spiel und Hamilton zeigte einige überzeugende Finishes, die ihm schnell die 5:0 Führung brachten.
Dann kam auch Brenneman zu seinem ersten und einzigen Leggewinn, als er 96 Punkte ausmachen konnte. Aber schon im nächsten Satz hatte er Hamiltons Scores über 140, 180 und 165 Punkte, denen er die Doppel 8 zum Sieg folgen ließ, nichts mehr entgegenzusetzen.

„Ich habe gar nicht gemerkt, dass mein Durchschnitt so hoch liegt, aber das freut mich natürlich“, meinte Hamilton. „ich habe auch ein paar schlampige Darts geworfen, aber daran werde ich vor der zweiten Runde arbeiten. Ich habe mich auf der Bühne wohl gefühlt und ganz entspannt, vielleicht manchmal zu entspannt.“


Mark Walsh 6:5 Bill Davis


Mark Walsh bezwang Bill Davis in einem entscheidende Leg und zog selbst in die Runde zwei ein.
Es schaute alles nach einem Sieg für den amerikanischen Star Davis aus, der bereits 5:3 in Führung lag, aber dann konnte sich Walsh die letzten drei Legs und damit den Sieg holen.
Walsh hatte Leg 1 gegen den Wurf gewonnen und war dann 2:0 in Führung gegangen, verfehlte anschließend zweimal die Doppel, so dass Davis ausgleichen und sogar 3:2 in Führung gehen konnte.
Anschließend wehrte Walsh ein Maximum von Davis ab und glich mit der Doppel 4 wieder aus. Davis konnte sich die folgenden beiden sichern und es fehlte ihm nur noch ein Leg zum Sieg.
Aber Walsh gelang ein 13 Darter und auch das nächste Leg ging zum Ausgleich mit der Doppel 20 an ihn. Im entscheidenden Satz konnte er das Spiel mit der Doppel 10 für sich entscheiden, ohne dass Davis, der nur noch 40 Punkte Rest hatte. noch einmal zum Zug gekommen wäre.


Jelle Klaasen 6:1 Gerry Convery

Jelle Klaasen warf sich mit seinem 6:1 den Weg frei in die zweite Runde.
Der junge Holländer hatte sich über die Qualifikationen einen Platz in den LVDC gesichert spielte ein überzeugendes Spiel und wird nun in der zweiten Runde auf Andy Hamilton treffen.
Er sicherte sich die ersten 3 Legs und übernahm sofort das Kommando bei diesem Spiel. Convery hatte allerdings zweimal schon auf einem Doppel gestanden und verworfen.
Das vierte Leg ging mit der Doppel 4 an Convery, der das nächste Leg mit zwei 180er begann und Chancen auf einen Neun-Darter hatte.
Er verfehlte aber die 7.Tripel 20 und verwarf dann noch zwei Darts, die ihm zum 2:3 verholfen hätten und das Leg ging mit der Doppel 16 an Klaasen, der selbst auch eine 180 geworfen hatte.
Anschließend warf er noch ein 100er Checkout auf der Doppel 20 und sicherte sich den Sieg mit einem 111er Finish.

„Ich freue mich über den Sieg, weil ich auch gut gespielt habe“, sagte Klaasen. „Ich habe mich gut gefühlt und gut ausgemacht, hoffentlich kann ich weiter so spielen.“


Adrian Lewis 6:5 Robert Thornton

Adrian Lewis konnte zweimal einen Rückstand aufholen und zieht nach einem spannenden Spiel mit einem 6:5 Sieg über Thornton in die zweite Runde ein.
Lewis, die Nummer 7, hatte schon ein frühes Ausscheiden vor Augen, nachdem Thornton erst 2:0 und dann 4:2 in Führung lag, aber er kämpfte sich durch.
Thornton fing gleich mit einem Leggewinn gegen den Wurf in 14 Darts an und warf auf dem Weg zum 2:0 Vorsprung noch ein Maximum.
Lewis warf zweimal die Doppel 12 zum Ausgleich, verpasste dann aber die Doppel, so dass Thornton erneut mit 4:2 in Führung gehen konnte.
Dann verwarf er seinerseits zwei Darts auf die Doppel 20 und Lewis konnte mit der Doppel 5 den Rückstand verringern.
Mit einem 14 Darter glich Lewis aus und ein 121er Finish auf dem Bullseye brachte ihn erstmals selbst in Führung.
Dann glich Thornton mit einem 116er Checkout wieder aus und das Spiel ging in einen Entscheidungssatz.
Lewis erreichte zuerst das Doppel, traf die Doppel 18 gleich mit seinem ersten Dart und steht jetzt in Runde 2.


Raymond van Barneveld 6:0 Matt Clark

Raymond van Barneveld begann seine Titelverteidigung mit einem zu Null Sieg über Matt Clark.
Der Holländer war nie in irgendeiner weise durch den Spieler aus Manchester gefährdet, der erst zu seinem Rhythmus fand, als es schon zu spät war.
Van Barneveld holte sich problemlos die ersten drei Legs, warf dabei unter anderem auch ein 118er Finish, bevor Clark dann im vierten Leg vier Darts auf Doppel verwarf, und der Holländer seinen Vorsprung ausbauen konnte.
Das nächste Leg eröffnete Clark mit einem Maximum, aber Barneveld stand zuerst auf einem Doppel und er machte im nächsten Leg den Sack zu, nachdem Clark erneut die Doppel verpasst hatte.

„Matt hatte durchaus die Chance zwei oder drei Legs zu gewinnen, aber man muss dazu die Doppel treffen und das habe eben ich gemacht“, kommentierte Barneveld. „Ich kann bessere Scores werfen, aber meine Doppel waren sehr gut, mit denen bin ich zufrieden. Es ist schon ein Jahr her, dass ich ein Major Turnier gewonnen habe und hoffentlich war das jetzt der Start in eine erfolgreiche Woche.“
Van Barneveld hatte Ohrstöpsel benutzt, um sich während des Spiels besser konzentrieren zu können und meinte dazu: „Die Zuschauer sind eher leise, aber und zu hört man doch störende Geräusche und die wollte ich ausschalten. Vor den großen Zuschauermengen in England ist es irgendwie anders, man kann sich trotz des Lärms konzentrieren, jedenfalls haben sie mir hier geholfen.“


James Wade 6:1 Dennis Smith

James Wade stürmte mit 6:1 an Dennis Smith vorbei, um sich einen Platz in Runde zwei zu sichern.
Die Nummer 3 der Welt startete mit Selbstvertrauen in den Versuch, sich einen vierten Major Titel zu holen, letzten Monat hatte er die UK Open gewonnen, und hatte nach einem leicht nervösen Start kaum Probleme mit Dennis Smith.
Smith, der sich durch die Qualifikationen ins Turnier gebracht hatte, verpasste im ersten Leg die Doppel, machte das im zweiten aber wieder gut und konnte ausgleichen.
Dann ließ Wade zwei rasche Leggewinne zum 3:1 folgen und konnte den Vorsprung nach einem 174er Score und der folgenden Doppel 16 weiter ausbauen.
Im nächsten Leg verfehlte Smith zweimal die Doppel, was Wade zu seinen Gunsten nutze und er fackelte auch im folgenden Leg nicht lange und sicherte sich mit der Doppel 20 den Sieg.

„Ich bin froh, dass ich das hinter mich gebracht habe, ich bin ziemlich nervös in das Spiel gegangen“, gab Wade zu. „Das Spiel hat Spaß gemacht und Dennis hat gut gespielt, aber so langsam macht sich meine Bühnenerfahrung bemerkbar. Bisher habe ich in Las Vegas nie besonders gespielt, ich hoffe, dass das ein gutes Omen war und es jetzt gut für mich läuft.“


Peter Manley 6:3 Steve Maish

Peter Manley eröffnete „sein“ Turnier mit einem sauberen 6:3 Sieg über Steve Maish.
Der LVDC Sieger von 2003 machte seinem Spitznamen „One Dart“ mit einigen tollen Finishes beim Sieg über den Qualifikanten aus Essex große Ehre.
Zunächst führte Maish mit 2:1, nachdem er ein Leg gegen den Wurf mit einem 101er Finish auf der Doppel 16 gewonnen hatte.
Manley tat es ihm sofort nach und ein tolles zwei Dart 75 Finish brachte in mit 3:2 in Führung, obwohl Maish zu Beginn des Legs 5 perfekte Darts geworfen hatte.
Dann machte Maish 86 Punkte auf dem Bullseye aus und konnte damit ausgleichen, nachdem Manley sein 80er Finish verpasst hatte, leistete sich aber im nächsten Leg drei Fehlwürfe, von denen Manley zum 4:3 profitierte.
Mit einem 107er Finish vergrößerte Manley erst seinen Vorsprung und sicherte sich mit einem 86er Checkout auf der Doppel 16 den Sieg und einen Platz in der nächsten Runde, wo er auf Adrian Lewis treffen wird.


Alan Tabern 6:4 Larry Butler

Alan Tabern kämpfte sich bei seinem 6:4 Sieg an Larry Butler vorbei in die zweite Runde.
Das Duo lieferte sich einen heftigen Kampf, bei denen Butler immer wieder die Form aufblitzen ließ, die ihn 1994 ins World Matchplay gebracht hatte.
Aber Tabern erwies sich als der Stärkere, gewann die drei letzten Legs und trifft nun am Freitag auf Raymond van Barneveld.
Tabern stieg mit einer 180 ins Spiel ein und holte sich das erste Leg, bevor die nächsten beiden, nachdem auch Butler eine 180 geworfen hatte, an den Amerikaner gingen, der dadurch in Führung ging.
Die folgenden vier Legs wurden geteilt, dann verpasste Butler eine entscheidende Doppel 8 und Tabern konnte mit der Doppel 16 ausgleichen.
Mit einem zwei-Dart, 68er Finish ging Tabern anschließend in Führung und holte sich im nächsten Leg mit einem 84 Finish auf der Doppel 6 den Sieg.

„Das war ein richtiger Kampf“, sagte Tabern. „Larry gelangen einige gute Finishes, als ich selbst schon auf einem Finish stand, und ich musste bis zum Schluss kämpfen. Ich musste das Ergebnis wirklich aus mir heraus ringen, aber wenn ich jetzt das Spiel auf der Bühne zeigen kann, dass ich sonst ohne Fernsehen bringen kann, kann ich im Turnier noch weit kommen. Als nächstes treffe ich auf Raymond, aber ich fürchte mich nicht vor ihm. Ich habe sehr viel Achtung für ihn und freue mich darauf.“
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Beitragvon Charis » 04.07.2008, 21:42

Die ersten drei Spiele sind gelaufen und haben folgende Ergebnisse:

James Wade 8:6 Mark Walsh

Adrian Lewis 6:8 Peter Manley

Andy Hamilton 8:7 Jelle Klaasen
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Beitragvon Charis » 05.07.2008, 09:49

Hier die restlichen Ergebnisse:

Roland Scholten 8:6 Terry Jenkins

Phil Taylor 8:4 Dennis Priestley

Alan Tabern 8:4 Raymond van Barneveld

Adrian Gray 8:3 Sam Rooney

Mervyn King 8:6 Darin Young

Raymond van Barneveld ist auch draussen!
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Beitragvon Charis » 05.07.2008, 12:14

Und hier sind die offiziellen Spielberichte von Gestern.
Dartoid hat heute Verspätung, vielleicht hat er Gestern den Unabhängikeitstag gefeiert!

Spielberichte Zweite Runde


James Wade 8:5 Mark Walsh

James Wade erreichte mit einem hart erkämpften 8:5 Sieg über Mark Walsh die Viertelfinale.
Wade bleibt auf Kurs zu einem zweiten Major Titel, obwohl er gegen den wieder erstarkten Mark Walsh einen schweren Stand hatte.
Vor einem Jahr noch hatte Walsh, der in Watford beheimatet ist, mit Dartitis zu kämpfen und war ganz am Ende der Top 32 gestanden, aber er konnte mit Wade mithalten, hatte sogar nach seinem 1:4 Rückstand eine Chance zum 5:5 auszugleichen, verpasste aber dann die Doppel 20 zur Führung.
Die ersten beiden Legs wurden geteilt, Walsh warf dabei im zweiten Leg zwei 180er, dann ging Wade mit der Doppel 20 in Führung und baute sie mit dem nächsten Leg weiter aus, weil Walsh drei Darts auf die Doppel 20 verwarf.
Leg 5 begann Wade selbst mit einer 180 und holte sich das Leg mit einem zwei Dart 72er Finish zum 4:1.
Walsh antwortete mit der Doppel 10, Wade reagierte mit der ungewöhnlichen Doppel 13, dann konnte sich Walsh drei Legs nacheinender holen und ausgleichen.
Im 11.Leg erzielte Wade zur Nervenberuhigung eine 180 und konnte wieder in Führung gehen, nachdem Walsh seinen Dart zur möglichen Führung auf die Doppel 20 verworfen hatte.
Entscheidend war, dass Wade das nächste Leg gegen den Wurf mit einem 96er zwei Dart Finish gewinnen konnte. Mit der Doppel 4 im nächsten Leg machte er seinen Sieg komplett.

„Ich bin erleichtert, dass ich weiter bin“, sagte Wade. „Ich bin nicht glücklich über meine Leistung ich weiß, dass ich mich noch enorm verbessern kann. Walsh hat hart gekämpft und kam auch gut zurück ins Spiel, aber es hat mir am Ende gereicht.“


Peter Manley 8:6 Adrian Lewis


Peter Manley buchte sich einen Platz in den Viertelfinalen, indem er Adrian Lewis in einem hochklassigen Spiel mit 8:6 besiegte.
Die Form des Siegers von 2003 bewies er vor allem mit seinem sensationellen Finishing, mit dem er einen 1:4 Rückstand noch in einen Sieg verwandelte und dabei einen Durchschnitt von 98,67 erzielte.
Auch Lewis hatte entscheidenden Anteil an diesem hochklassigen Spiel, er hatte meistens einen Durchschnitt von über 100, bezahlte aber letztendlich für zu viele verfehlte Doppel, vor allem die Doppel 20 machte Schwierigkeiten , aber er konnte Manley nicht aufhalten.
Lewis schaltete einen Gang höher, nachdem die ersten beiden Legs geteilt worden waren, und konnte die nächsten drei Legs für sich gewinnen.
Nach der Pause war es dann Manley der sich drei Legs in Folge sicherte, zweimal Lewis dabei für verworfene Darts abstrafte und mit zwei 13 Dartern und einem vierzehn Darter ausgleichen konnte.
Im nächsten Leg warfen beide Spieler eine 180, Lewis ging zum 5:4 in Führung, aber Manley glich mit einem 14 Darter und einem 62er zwei dart Finish wieder aus.
Das folgende Leg ging als 13 Darter gegen den Wurf ebenfalls an Manley, der damit zum ersten Mal in Führung ging, das nächste holte sich dann wieder Lewis der dabei sein 5. Maximum warf und Manley für verfehlte Doppel bestrafte.
Im nächsten Leg verpasste Lewis dreimal die Doppel 20 und Manley gelang ein 87 Bullseye Finish zum Leggewinn.
Auch im nächsten Leg verwarf Lewis, der durchaus wieder Chancen gehabt hätte, vier Darts, und Manley traf schließlich die Doppel 1 zum Sieh und steht jetzt in den Viertel Finalen.

„Möglicherweise dachte Lewis beim 4:1 schon er wäre durch, aber ich habe meine Arbeit getan und diesen Sieg zu holen war einfach toll“, sagte Manley. „Lewis wird sicher in paar Jahren ein großartiger Spieler sein, aber er denkt jetzt schon er wäre der beste Spieler der Welt und das muss er erst beweisen. Wenn ich auch heute einen Durchschnitt von unter 100 hatte, denke ich, dass ich in der Premier League gezeigt habe, dass ich auch über 100 erreichen kann und dass muss man auch, um auf diesem Niveau mithalten zu können.“


Andy Hamilton 8:7 Jelle Klaasen

Andy Hamilton warf Jelle Klaasen in einem Zweit-Runden Thriller mit 8:7 aus dem Rennen.
Hamilton lag gegen den jungen Spieler schon mit 3:6 zurück und es sah nach einer deutlichen Niederlage für ihn aus, er konnte sich aber im entscheidenden Satz dann doch noch den Sieg holen.
Die ersten fünf Legs gingen mit dem Wurf und es stand 3:2 für Klaasen, der sich das folgende Leg gegen den Wurf sichern konnte, nachdem Hamilton sieben Darts auf die Doppel verworfen hatte.
Hamilton kam mit einem 127er Finish zurück, aber mit zwei Doppel 20 Checkouts baute Klaasen seine Führung auf 6:3 aus.
Die nächsten zwei Legs gingen jeweils mit der Doppel 6 wieder an Hamilton, der ein Leg später ausgleichen konnte, nachdem Klaasen das Doppel verfehlt hatte.
Im nächsten Leg erzielte er ein Maximum und konnte selbst erstmals in Führung gehen.
Klaasen wehrte sich mit der Doppel 20, während Hamilton schon auf 41 Punkte Rest stand, zeigte im entscheidenden Leg aber Schwächen, und Hamilton konnte, nachdem er geschickterweise auch noch eine 180 geworfen hatte, in aller Ruhe die Doppel 5 für den Sieg werfen.

Das war die beste Doppel 5, die ich je geworfen habe, “ erklärte Hamilton, der bei seinem Erstrunden Sieg über Shawn Brenneman einen Durchschnitt über 100 hatte und jetzt im Viertel Finale auf James Wade trifft. „Es war ungeheuer wichtig zu gewinnen, aber ich war nervös und habe nicht halb so gut gespielt, wie in der ersten Runde. Ich habe wirklich mehr gegen Jelle als gegen das Board gespielt. Er ist schnell und ich wurde mit ihm immer schneller, aber als ich entspannter wurde, habe ich gut Scores geworfen. Gegen James muss ich besser werden, aber ich habe ihn geschlagen, als ich das letzte Mal gegen ihn gespielt habe, und ich weiß, was ich im Viertel-Finale machen muss.“


Roland Scholten 8:6 Terry Jenkins

Roland Scholten schlängelte sich mit einem 8:6 Sieg an Terry Jenkins vorbei ins Viertel Finale.
Der Holländer zeigte bei seinem Sieg gegen die Nummer 5 der Welt erneut eine starke Leistung.
Das Spiel hatte zwei unterschiedliche Hälften, die ersten sieben Legs wurden alle gegen den Wurf gewonnen, bevor beide Spieler einen Zahn zulegten, und ein erneuter Leggewinn von Scholten gegen den Wurf in Leg 13 dürfte entscheidend gewesen sein.
Scholten machte 120 Punkte aus um das erste Leg zu gewinnen, dann tauschten die Spieler 12 Darter aus und mit der 4:3 Führung hatte Scholten einen leichten Vorteil.
Das nächste Leg ging mit der Doppel 20 erstmals mit dem Wurf an ihn zum 5:3, aber im nächsten Leg halfen ihm auch sechs perfekte Darts nichts, um Jenkins 81er Bullseye Finish zu verhindern.
Im 10. Leg warfen beide ein Maximum, Scholten konnte sich aber mit dem Wurf durchsetzen und führte damit 6:5, er verfehlte im nächsten Leg das Bullseye, so dass Jenkins zum 6:6 ausgleichen konnte.
Aber Scholten gab nicht nach sicherte sich mit der Doppel 20 das nächste Leg und holte sich ebenfalls mit der Doppel 20 den Sieg.


Phil Taylor 8:4 Dennis Priestley

Phil Taylor bezwang seinen alten Widersacher Priestley mit 8:4 und zog in die Viertel Finale ein.
Taylor hatte in Runde eins ein gnadenloses Spiel gegen Painter abgeliefert, warf auch diesmal einige gute Finishes und scheint in Kurs auf einen weiteren Las Vegas Titel zu sein.
Taylor stieg mit einem 14-Darter ins Spiel ein, fügte ein 101 Finish hinzu und strafte den Spieler aus Yorkshire im vierten Leg für drei verworfene Darts ab.
Dann warf er zu Beginn des 5.Legs seine 3.180 und traf die Doppel 8 zur 4:1 Pausenführung.
Priestley antwortet danach mit einem 14 Darter und machte anschließend 76 Punkte auf der Doppel 20 aus und verkürzte zum 4:3.
Aber mit zweimal Doppel 20 wurde Taylors Vorsprung wieder größer und obwohl Priestley sich das 10.Leg mit einem holen konnte, gab Taylor nicht nach und stand selbst nach einem 109er Finish kurz vor dem Sieg.
Mit einer weiteren Doppel 20 sicherte er sich einem Platz unter den letzten 8.

„Mein Durchschnitt war nicht so gut wie am Mittwoch gegen Painter, aber ein Sieg ist ein Sieg und nur das zählt“, sagte Taylor. „Dennis war stark und beim 4:1 konnte er immer noch zurückkommen. Er wirft hervorragende Scores und das nagt an einem, aber ich konnte ihn abwehren.“


Alan Tabern 8:4 Raymond van Barneveld

Alan Tabern warf den LVDC Sieger von 2007 mit einem sensationellen 8:4 Sieg aus dem Turnier.
Tabern hatte sich durch die Qualifikationen seinen Platz im Fernsehen erspielen müssen, konnte jetzt aber den wichtigsten Sieg seiner Laufbahn erzielen, um ins Viertel Finale einzuziehen.
Van Barneveld fand einfach nicht zu der Form, die ihm vor 12 Monaten den Titel gebracht hatte, er versank in der Niederlage, nachdem Tabern vier Legs nacheinander vom 4:4 zum Sieg gewinnen hatte können.
Die ersten 5 Legs gingen mit dem Wurf als beim Stand von 3:2 für Tabern dieser das sechste Leg gegen den Wurf holen konnte.
Barneveld antwortete stark mit einem 13 Darter, sicherte sich auch das nächste Leg und konnte den 4:4 Ausgleich erzielen.
Im folgenden Leg verwarf er aber vier Darts auf die Doppel und Tabern konnte mit der Doppel 12 ausmachen und auch das nächste Leg gegen den Wurf mit der Doppel 20 gewinnen.
Dabei warf er auch sein erstes Maximum. Dann warf er eine Doppel 16 zum erneuten Leggewinn. Im letzten Leg warfen beide Spieler eine 180, aber Tabern konnte mit einer Doppel 10 den Sack endgültig zu machen.

„Das ist der bisher größte Sieg in meiner Fernsehkarriere ganz ohne jeden Zweifel“, meinte Tabern. „Ich glaube, das habe ich mir heute verdient. Ich habe kein Legs leichtsinnig vergeben und solide gespielt.“


Adrian Gray 8:3 Sam Rooney

Adrian Gray erreichte mit seinem Sieg sein erstes Viertel Finale in Las Vegas.
Der 27-jährige zeigte bei seinem Finishing eine tolle Form und überwand den PDC Neuling, der in der ersten Runde Colin Lloyd aus dem Turnier geworfen hatte.
Gray gelang es sich nach dem 2:2 durch sein einwandfreies Finishing einen Vorsprung zum 5:2 aufzubauen, warf dabei eine Doppel 16 gegen den Wurf im sechsten Leg und eine Doppel 18, nachdem Rooney sie dreimal verfehlt hatte.
Auch im nächsten Leg war es wieder die Doppel 18, diesmal erneut gegen den Wurf die ihm zum 6:2 verhalf. Im neunten Leg hatte er seine ersten Fehlwürfe in diesem Spiel und Rooney konnte sich das Leg holen.
Aber schon im nächsten Leg versetzte im Gray den entscheidenden Schlag mit einem sensationellen 160er Finish, während Rooney selbst schon auf einem Finish stand.
Das nächste Leg ging trotz vier Fehlwürfen mit der Doppel 1 zum Sieg wieder an Gray.
Gray trifft nun in den Viertel Finalen auf Phil Taylor, den er letztes Jahr beim World Grand Prix besiegen konnte.

„Mein Finishing war hervorragend und das machte es aus“, sagte Gray. „Ich fühlte mich wohl, besonders auf der Doppel 18 und ich bin jetzt zuversichtlich. Jetzt treffe ich auf Phil, den ich schon habe schlagen könne, deshalb habe ich auch keine Angst. Ich werde auf die Bühne gehen und es genießen.“


Mervyn King 8:6 Darin Young

Mervyn King bezwang den Amerikaner Darin Young mit seinem hohen Scores und zieht in die Viertel Finale ein.
King warf sechs Maximum und drei Finishes über 100 Punkte und beendete am Unabhängigkeitstag alle Hoffnungen des Amerikaners.
Auch Young trug einiges zur hervorragenden Partie bei, aber eine starke Phase mitten im Spiel verhalf dem Engländer zum Einzug unter die letzten acht.
Young führte zu Beginn mit 2:1, dann gewann King drei Legs nacheinander, warf dabei ein 114 und ein 116er Finish, bevor der Amerikaner mit einem 12 Darter wieder zurück ins Spiel kam, obwohl King nach zwei 180er schon auf 41 Punkten Rest stand.
King begann dann das achte Leg mit zwei weiteren Maxima und gewann es in 11 Darts und warf im nächsten Leg ein entscheidendes 150 Finish zum Stand von 6:4.
Young antwortet mit einem 11 und einem 15 Darter und konnte noch einmal ausgleichen, aber irgendwie konnte King noch einen Gang höher schalten und er warf in den folgenden beiden Legs einen 14 und einen 13 Darter mit drei Scores über 100 Punkten und sicherte sich damit einen Platz in den Viertel Finalen.
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Beitragvon Charis » 05.07.2008, 12:17

Die Viertelfinal-Paarungen schauen folgendermaßen aus:

Roland Scholten v Mervyn King

Phil Taylor v Adrian Gray

James Wade v Andy Hamilton

Alan Tabern v Peter Manley

Interessante Spiele! Taylor hat sicher noch sein World Grand Prix Ausscheiden gegen Gray im Hinterkopf.

Heute fangen die Spiele wieder eine halbe Stunde später an, um 20 Uhr unserer Zeit.

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