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PDC Dart WM 2009 - Spielberichte


Dart WM

Spielberichte Tag 12 - 3.1.2009 / Halbfinale / Ladbrokes World Championship


Raymond van Barneveld 6:4 James Wade

Raymond van Barneveld besiegte James Wade mit 6:4 und erreichte damit sein zweites PDC Weltmeisterschafts-Finale. Der Holländer, der vor zwei Jahren in der Circus Tavern den Titel holte, hat dieses Jahr nach einer sehr guten Vorstellung erneut eine Chance. Nachdem es ihm in seinem Viertel-Final Spiel gegen Jelle Klaasen gelungen war einen Neun-Darter zu werfen, setzte er auch in diesem Spiel seinen Weg Richtung Titel mit einem überzeugenden Auftritt fort. Wade, die Nummer drei der Welt, der diesmal deutlich besser spielte, hatte eine 3:1 Führung verdient gehabt, seine verpassten Chancen musste er teuer bezahlen, weil der Holländer sicherer auf den Finishes war. Wade startet hervorragend in das Spiel, warf gleich mit seinen ersten drei Darts und holte sich das erste Leg gegen den Wurf mit 13 Darts. Van Barneveld schlug mit einem 121er Checkout sofort zurück, aber das dritte Leg ging wieder gegen den Wurf mit der Doppel 20 an Wade. Mit einer tollen Leistung holte sich dann van Barneveld die folgenden beiden Legs, leg vier in 11 Darts und das entscheidende Leg mit einem 2-Dart 64er Finish. Wade gewann das erste Leg von Set 2 und baute dann mit einem 11-Darter seinen Vorsprung aus. Im dritten Leg warfen beide Spieler ein Maximum, aber das Leg fiel mit der Doppel 20 zum Ausgleich an Wade. Im dritten Set ging das erste Leg an van Barneveld, im zweiten warf Wade zwei Maxima für einen 12-Darter. Die Nummer drei der Welt holte sich auch die beiden folgenden Legs, beide mit der Doppel 10, und ging mit 2:1 nach Sets in Führung. Zu beginn von Set vier warf van Barneveld ein toller 93er zwei Dart Finish, verfehlte dann aber die Doppel 16 und Leg zwei ging an Wade. Wade ließ einen 14-Darter folgen, dann konnte van Barneveld nach einem erneuten Maximum mit der Doppel 9 wieder ausgleichen. Im entscheidenden Leg verwarf Wade zwei Dart auf Doppel und es stand 2:2 nach Sets. Das erste Leg des 6.Sets ging an Wade, van Barneveld antwortete mit zwei 14-Dartern, verwarf dann aber Darts auf die Doppel 18 und Wade konnte sich das Leg holen. Auch das folgende Leg ging gegen den Wurf an Wade, der damit mit 3:2 in Führung gehen konnte. Die ersten beiden Legs von Set 6 wurden geteilt, das dritte ging gegen den Wurf mit einem 112er Checkout an van Barneveld, obwohl Wade ein weiteres Maximum warf. Im vierten Leg warf der Holländer eine Doppel 18 zum Setgewinn und setzte seinen Lauf fort indem er das 7.Set ohne Legverlust für sich entschied. Das erste Leg von Set 8 ging an Wade nachdem van Barneveld die Doppel 20 nicht getroffen hatte. Wade holte sich auch das zweite Leg mit einem 82er Finish und mit der Doppel 8 Leg 3 und das ganze Set und konnte noch einmal ausgleichen. Aber Set Nummer 9 fiel erneut ohne Legverlust an van Barneveld, dem damit nur noch ein Set zum Sieg fehlte. Im zehnten Set fiel das erste Leg gegen den Wurf an van Barneveld und er holte sich auch das zweite Leg mit einem 128er Checkout, während Wade schon auf einem Finish stand. Und schließlich konnte er sich auch das dritte Leg mit einem 100er Finish sichern und damit den Sieg.

Raymond van Barneveld

"Ich habe heute nicht so gut gespielt, " sagte van Barneveld." Ich war gestern Abend sehr müde und konnte nach dem Neun-Darter gegen Jelle einfach nicht schlafen. Ich war schon auf ein langes Spiel vorbereitet, aber wenn ich weiter so spiele, werde ich das Turnier nicht gewinnen können.

Van Barneveld konnte Taylor vor zwei Jahren in einem Sudden-Death Leg im Finale besiegen, glaubt aber, dass er es dieses Mal mit einem anderen Taylor zu tun haben wird.

Er meinte: "Ins Finale zu kommen war schon mein Ziel, aber bin ich wirklich gut genug um Phil Taylor zu schlagen? Ich werde mich schon sehr anstrengen müssen, um gegen ihn etwas reißen zu können. Er wirkt dieses Jahr so "vollständig", so fokussiert, und da muss ich schon in mich gehen, vielleicht meditieren, damit es ein gutes Finale wird. Phil wird im Augenblick problemlos mit Jedem fertig, da muss alles gut laufen. Wenn nicht, kann er mich auch 7:0 schlagen. Aber ich bin auch gut genug, um ihn 7:0 zu schlagen, man kann nie wissen. Ich hoffe und träume natürlich von noch einem Titel, aber wenn es mit nicht gelingt, bin ich auch zufrieden damit, ins Finale gekommen zu sein"

Wade kommentierte: "in den ersten vier Sets habe ich gut gespielt und konnte mit Barney mithalten, das ist positiv und gibt mir Selbstvertrauen. Ich benutze jetzt wieder meine alten Darts und meine alte Routine und Rhythmus. Dummerweise hat es fünf Spiele gedauert, bis ich wusste, was zu tun ist."

Phil Taylor

Phil Taylor 6:2 Mervyn King

Phil Taylor zieht wie Raymond van Barneveld nach seinem 6:2 Sieg über Mervyn King ins Finale der Weltmeisterschaft 2009 ein. Das Finale ist eine Wiederholung ihres Aufeinandertreffens von 2007, dass der Holländer in einem Sudden Death Leg für sich entscheiden konnte, was Taylor um seinen 14.Titelgewinn brachte. Diese Mal brachte ihn eine erneute herausragende Vorstellung gegen Mervyn King wieder auf Titelkurs. Er führte 3:0, bevor King zum 3:2 aufschließen konnte, aber dann stürmte Taylor zum Spielgewinn und erzielte dabei einen Durchschnitt von 103.94. King gewann das erste Leg des Spiels, aber die nächsten drei gingen an Taylor, er warf dabei ein 131er Checkout gegen den Wurf und ein 76er Finish zum Gewinn von Leg vier und zum Gewinn des ersten Sets. Die ersten beiden Legs des zweiten Sets wurden geteilt, dann warf Taylor im dritten Leg ein Maximum und holte es sich mit der Doppel 8. Im vierten Leg warf Taylor beinahe einen Neun-Darter, verfehlte aber die siebente Tripel 20, er holte sich das Leg aber mit einem 11-Darter und führte 2:0. Leg 1 des dritten Legs ging gegen den Wurf mit einem 13-Darter an ihn, das zweite Leg holte er in einem 14-Darter und auch das dritte Leg ging erneut gegen den Wurf an ihn zur 3:0 Führung. King konnte in vorübergehend aufhalten, er gewann das erste Leg des 4.Sets und konnte sich auch das zweite Leg gegen den Wurf sichern, nachdem Taylor Darts auf Doppel verworfen hatte. Das dritte Leg ging trotz eines erneuten Maximums von King wieder an Taylor, aber mit einem 112er Checkout auf der Doppel 20 fiel das Set zum 3:1 an King. Zu Beginn des fünften Sets gingen die Legs mit dem Wurf, Taylor gelang es nicht sich Leg drei gegen den Wurf zu gewinnen und King holte es sich. Taylor gleich noch einmal aus, aber King gewann das entscheidende Leg und damit das Set mit einem 13-Darter und war auf 3:2 herangekommen. Jetzt dominierte aber Taylor das Spiel vollständig und King konnte nur noch ein einziges Leg gewinnen. Set 6 ging ohne Legverlust an Taylor, er warf einen 12-Darter, holte sich Leg 2 mit der Doppel 8 und ließ einen 13-Darter zum Setgewinn folgen. Im siebenten Set machte er genauso weiter und warf dabei sein fünftes Maximum. Auch im 8.Set übernahm er mit einem 101er Checkout die Führung, das zweite Leg ging dann mit zwei Maxima an King. Das dritte Leg eröffnete Taylor mit einem Maximum, dem er einen Score über 177 Punkte folgen ließ, er hatte damit zum zweiten Mal die Möglichkeit auf einen Neun-Darter, traf aber anschließen nur eine Tripel 20. Er holte sich das Leg aber noch in einem 10-Darter und machte im nächsten Leg mit der Doppel 20 seinen Sieg endgültig klar.

"Ich bin überglücklich, dass ich im Finale stehe, aber es war nicht so einfach, wie es hätte sein können", sagte Taylor. " Ich ging 3:0 in Führung und fing dann an darüber nachzudenken, was ich denn mache. Ich habe gedacht, jetzt bin ich im Finale und dann fingen die Fehlwürfe an, dass war ein Fehler. Ich kann mich am Sonntag aufs gewinnen konzentrieren und ich denke, es ist das Finale, dass alle sehen wollen. Ich glaube, ich habe meinen Platz im Finale verdient, Barney hat auch gut gespielt, aber er hatte auch ein bisschen Glück und ich denke, damit wird es am Sonntag vorbei sein."

King, der als Verlierer 30 000 Pfund verdient hat, meinte: "Man erwartete nicht, dass man gegen Phil Taylor gewinnt, wenn man so spielt, es war nicht gut genug. Es ist schon frustrierend, ich habe mich gut gefühlt und gedacht, ich könnte ihm gefährlich werden und vielleicht eine Chance haben, aber ich habe nicht gut genug gespielt. Ich hatte Chancen, aber ich habe sie vergeben. Ich habe auch nicht annährend so gespielt, wie ich hätte spielen müssen - man gewinnt mit einem 90er Durchschnitt nicht gegen Phil Taylor und ich bekam, was ich verdiente. Ich hatte einen langsamen Start, dass kann man sich gegen Phil nicht erlauben. Ich bin enttäuscht, aber am Sonntag habe ich das überwunden und mich auf den Beginn der neuen Saison freuen."

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