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PDC Dart WM 2009 - Spielberichte


Dart WM

Spielberichte Tag 10 - 1.1.2009 / Viertelfinale / Ladbrokes World Championship


Mervyn King 5:2 Barrie Bates

Mervyn King erreichte mit seinem 5:2 Sieg über Barrie Bates sein erstes Weltmeisterschafts Halbfinale. King krönte seine ersten beiden eindrucksvollen Jahre bei der PDC mit dem Erreichen seines dritten Halbfinales innerhalb von drei Monaten - außer bei der WM auch kam er auch beim World Grand Prix und beim Grand Slam soweit - und könnte mit einem Sieg unter die Top 6 der Welt einziehen. Er führte bereits mit 2:0, konnte aber nicht verhindern, dass Bates wieder ausglich. Dann aber legte er einen Zahn zu und gewann drei Sets nacheinander und zerschlug damit sämtliche Hoffnungen des Walisers. King begann das Spiel voller Selbstvertrauen, holte sich das erste Leg gegen den Wurf und ließ einen 14-Darter zum 2:0 Legvorsprung folgen. Das dritte Leg ging mit einem 97er Finish an Bates, aber King ließ sich nicht bremsen und holte sich mit der Doppel 8 das erste Set. Auch zu Beginn von Set zwei dominierte King, er warf einen 15 Darter und strafte Bates anschließend für verworfene Darts. Zum Abschluss und Gewinn des zweiten Sets gelang ihm ein tolles 134er Checkout. Bates kam dann ins Spiel zurück, warf im ersten Leg des dritten Sets ein Maximum und ließ ein 116er Finish gegen den Wurf folgen. Im dritten Leg verwarf er zwei Darts auf den Setgewinn und King konnte noch einmal ausgleichen. In einem dramatischen, entscheidenden Leg vergab Bates 5 Darts auf Doppel, King machte es nicht viel besser und verfehlte vier Mal. Bates konnte sich das Leg mit der Doppel 10 doch noch erkämpfen und auf 1:2 herankommen. King ließ sich nicht beeindrucken und ging im zweiten Set mit 2:0 in Führung, aber Bates reagierte mit einem Leggewinn gegen den Wurf, bei dem er 96 Punkte ausmachte und holte sich auch das folgende Leg, nachdem King einen Dart auf Doppel verworfen hatte, mit der Doppel 9. Bates, der in Runde drei den ehemaligen Finalisten Mark Dudbridge besiegt hatte, warf noch ein weiteres 96er Finish und erzielte damit den 2:2 Ausgleich. Mit einem 101er Checkout eröffnete Bates das fünfte Set, aber King glich mit einem 14-Darter aus, warf dann sein erstes Maximum, das ihm zum Gewinn des dritten Legs verhalf und holte sich mit der Doppel 20 das gesamte Set. Zu Beginn des sechsten Sets warf er einen 11- und einen 13-Darter, aber Bates schlug zurück und kam mit einem 14-Darter wieder näher. Im vierten Leg hätte er gleichziehen können, verfehlte aber die Doppel und King konnte stattdessen mit der Doppel 8 den alten zwei Sets Vorsprung wieder herstellen. King hatte jetzt alle Probleme hinter sich gelassen, holte sich das erste Leg des siebenten Sets gegen den Wurf, warf dann einen 13-Darter und machte im dritten Leg mit der Doppel 16 alles klar.

"Ich bin glücklich über den Sieg und ich habe auch besser gespielt", sagte King. "Ich habe genug getan, damit es für den Sieg gereicht hat, aber ich kann noch besser werden. Eigentlich hätte ich 4:0 in Führung liegen sollen oder zumindest 3:1 und beim Stand von 2:2 musste ich mir etwas einfallen lassen, was mir auch gelungen ist. Ich bin noch weit von meiner Best-Leistung entfernt, aber manchmal blitzt sie auf. In meinen Spielen habe ich ohnehin immer Höhen und Tiefen, ich bin nicht so beständig, wie andere Spieler, aber wenn ich in Bestform bin, kann ich jeden schlagen. Ich bin nicht hier, um im Halbfinale zu verlieren - ich bin hier um zu gewinnen. Das habe ich in mir und es wird zur richtigen Zeit auftauchen."

Bates räumte ein: "Das war meine schlechteste Vorstellung bei diesem Turnier und Mervyn hat den Sieg verdient. Er hat das professionell erledigt. Ich konnte zum 2:2 ausgleichen, was ich eigentlich nicht verdient hatte und wurde vom besseren Spieler geschlagen. Ich kann aber darauf aufbauen. Vor zwei Wochen hätte ich noch jeden ausgelacht, der gesagt hätte ich würde in die Viertel-Finale kommen, aber ich hoffe, ich kann daraus 2009 etwas machen."

Phil Taylor

Phil Taylor 5:0 Co Stompe

Phil Taylor unterstrich seinen Anspruch auf den Weltmeister-Titel mit einem sensationellen 5:0 Sieg über Co Stompe. Taylor ist weiter auf Titelkurs, er besiegte den Holländer mit dem höchsten je bei diesem Turnier erzielten Durchschnitt von 108,80. Stompe hatte Taylor vor einem Monat im Finales der German Darts Championship besiegen können, dieses Mal konnte er aber Taylor gerade einmal drei Legs abnehmen. Taylor startete hervorragend mit einem Score über 177 Punkte in das Spiel und holte sich das erste Set mit zwei 14-Dartern und einem 11-Darter, ohne dass Stompe überhaupt ein einziges Doppel erreichte. Mit einem weiteren 14-Darter ging er auch im zweiten Leg in Führung, verwarf dann aber drei Darts auf Doppel und Stompe holte sich das Leg. Dann warf der Spieler aus Stoke ein 120er Shanghai-Finish, Stompe konnte noch einmal ausgleichen, aber das fünfte Leg und damit das Set ging mit der Doppel 20 wieder an Taylor. Zu Beginn des dritten Sets warf Stompe sein erstes Maximum, aber das Leg ging gegen den Wurf mit der Doppel 9 an Taylor. Dieser warf anschließend zwei Maxima in einem 11-Darter, dem er einen 12-Darter zum Setgewinn folgen ließ. Auch im vierten Set dominierte Taylor, nach zwei 13-Dartern und einem 14-Darter fehlte ihm nur noch ein Set zum endgültigen Sieg. Er lag im fünften Set nach einem 71er Finish mit 2:0 vorne, als es Stompe gelang nach Fehlwürfen Taylors mit der Doppel 4 doch noch ein drittes Leg zu gewinnen. Aber Taylor ließ sich dadurch nicht weiter aufhalten und warf einen weiteren 14-Darter zum Sieg. Er trifft nun in den Halb-Finalen auf Mervyn King.

"Ich bin begeistert von dieser Vorstellung", sagte Taylor. "Wenn er einen guten Wurf hatte konnte ich das jedes Mal parieren. Ich habe tatsächlich in Deutschland gegen Co besser gespielt und er hat mich geschlagen. Heute konnte er seine Leistung nicht wiederholen. In den Halb-Finalen ist das Format länger und ich kann mich ein bisschen mehr entspannen. Ich habe jetzt keinen Druck, Mervyn muss zeigen was er kann und sehr gut spielen. Er ist ein guter Spieler, dass muss er beweisen."

Stompe meinte:" Er war brillant, er hat richtig aufgedreht. Ich habe das vor einem Monat gemacht, als wir das Finale gespielt haben und ich gewonnen habe, aber dieses Mal gab es eigentlich nur einen Spieler auf der Bühne. Es kann sein, dass er manchmal schon besser gespielt hat, aber bestimmt nicht oft."

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